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-Wieso wird auch eine negative Spannung induziert? Das scheint auf den ersten Blick etwas verwirrend zu sein, da Flächeninhalte nur positiv sein können. Die Erklärung ist relativ einfach: Eine Spule hat wegen der Richtung der einzelnen Wicklungen sehr wohl eine Orientierung. In der Animation oben, können Sie das an den Schleifkontakten (ohne Kommutator) erkennen. Wenn die Spule flach liegt und am meisten Magnetfeldlinien durch sie hindurchgehen, kann der Anschluss der linken Spulenseite (mit dem schwarzen Pfeil) zum vorderen oder zum hinteren Ring (rot dargestellt) gehen. Also ist die Situation erst nach einer vollen Umdrehung wieder exakt dieselbe, obwohl nach einer halben Umdrehung die Spule wieder flach liegt. Diese unterschiedliche Orientierung wird durch das Vorzeichen gekennzeichnet.+Wieso wird auch eine negative Spannung induziert?\\ Das scheint auf den ersten Blick etwas verwirrend zu sein, da Flächeninhalte nur positiv sein können. Die Erklärung ist relativ einfach: Eine Spule hat wegen der Richtung der einzelnen Wicklungen sehr wohl eine Orientierung. In der Animation oben, können Sie das an den Schleifkontakten (ohne Kommutator) erkennen. Wenn die Spule flach liegt und am meisten Magnetfeldlinien durch sie hindurchgehen, kann der Anschluss der linken Spulenseite (mit dem schwarzen Pfeil) zum vorderen oder zum hinteren Ring (rot dargestellt) gehen. Also ist die Situation erst nach einer vollen Umdrehung wieder exakt dieselbe, obwohl nach einer halben Umdrehung die Spule wieder flach liegt. Diese unterschiedliche Orientierung wird durch das Vorzeichen gekennzeichnet.
  
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 {{ :elektrizitaet:elektromagnetismus:transformator.pdf |Arbeitsblatt zum Transformator}} {{ :elektrizitaet:elektromagnetismus:transformator.pdf |Arbeitsblatt zum Transformator}}
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 +++++ Lösungen zu den Testaufgaben des Arbeitsblatts |
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 +  - Die zweite Spule hat 52 Windungen
 +  - Da eine Batterie Gleichstrom liefert, wird durch die felderzeugende Spule ① kein zeitlich veränderliches Magnetfeld erzeugt. Deshalb wird in der Induktionsspule ② keine Spannung induziert. Ein Trafo funktioniert also nicht mit Gleichstrom.
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 +Nebst dem Hoch**spannungs**trafo gibt auch den Hoch**strom**trafo. Damit lassen sich hohe Ströme erzeugen. Er funktioniert genau gleich wie der Hochspannungstrafo, ausser dass die felderzeugende Spule ① mehr Windungen aufweist als die Induktionsspule ②.
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 +Wird von einem idealen Transformator ausgegangen, muss die abgegebene Leistung auf Seite ② gleich gross sein wie die aufgenommene Leistung auf Seite ① (Betragsgleichung):
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 +$$P_2=P_1\;\Rightarrow \;U_2I_2=U_1I_1\;\;\text{mit }U_2=U_1\frac{N_2}{N_1}\;\;\text{  folgt  }I_2=I_1\frac{N_1}{N_2}$$
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 +Die Stromstärken auf beiden Seiten verhalten sich also umgekehrt proportional zu den Spannungen. Auf der Trafo-Seite mit der hohen Spannung ist die kleine Stromstärke, auf der anderen Seite mit der tiefen Spannung ist die hohe Stromstärke.
  
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